Auch im dritten Quartal hat sich HMB Global hauptsächlich mit dem Vertrieb der Lederjacken beschäftigt. Ausnahmslos in allen Städten kann aufgrund der Nachfrage das vor Ort befindliche Kaufhaus ausgelastet werden. Um weitere Marktanteile zu schaffen müssen also in den jeweiligen Städten neuer Kaufhäuser für Lederjacken vorgesehen werden. Positiv ist zumindest, dass diese in anderen Stadtteilen stehen werden und dort die Grundstückspreise niedriger sind als im Geschäftsviertel. Leider verfügt HMB Global jedoch im Moment nur über geringe Barreserven.
Der Markt mit den Jacken ist riesig. Selbst wenn alle Kaufhäuse mit Jacken ausgelastet sind, kann wahrscheinlich gerade einmal ein Viertel des Marktes gesättigt werden. Da es sich bei Lederjacken um ein relativ einfaches Produkt handelt, welches aus rein nachwachsenden Rohstoffen wie Kühen und Baumwolle besteht, sollte das voll abgeschöpft werden, auch wenn hier erst einmal Investments verbunden sind. Dem Unternehemnszielen würde es uns näher bringen.
Unser Vermögen wächst auch im dritten Quartal weiter an. Mittlerweile liegt auch das Bargeld über dem Vorjahresniveau.
Unsere Einnahmen haben sich weiter erhöht. In diesem Jahr haben wir gigantische 115 Mio US$ eingenommen und drei Monate stehen uns noch bevor. Das ist fast die Hälfte des gesamtem Umsatzes welches in den beiden vorhergehenden Jahren erwirtschaftet werden konnte. Das Jahr war also bisher ein guter Sprung nach vorn, auch wenn gefühlt nur wenig als Gewinn ankommt.
Der Aktienpreis ist weiter gestiegen, da im dritten Quartal neue Sales Units für Lederjacken eröffnet wurden uns sich der Umsatz erhöht hat. Diese neue Bewertung äußert sich in einer 30 Mio US$ höheren Marktkapitalisierung.
Gerne würde Blomquist bereits im letzten Quartal expandieren, um mit bereinigten Kennzahlen in das neue Jahr starten zu können. Die Frage ist wie das gemacht werden soll. Sowohl für den Ausbau der Kaufhäuser für die Lederjacken, als auch das Einführen von Lederhandtaschen in das Produktsortiment, braucht es frisches Geld. Für die Handtaschen tendenziell wohl etwas mehr. HMB Global kann im Moment weitere 33 Mio US$ Kredit aufnehmen. Bereits jetzt fressen aber die Zinsen 360,000 US$ unseres Gewinns auf. Würden wir die vollen 33 Mio US$ aufnehmen, würden diese noch einmal um die Hälfte anwachsen.
Auf der anderen Seite können wir frisches Geld am Aktienmarkt einsammeln. Da Blomquist aber nur eine knappe Mehrheit, könnte damit effektiv die Kontrolle des Unternehmens an Investoren wie die Archor Works fallen. Jedoch entstehen hierbei keine Zinsen und die theoretischen erzielbaren Gelder höher. Oder aber die HMB bleibt konservativ und bewältigt das Wachstum mit eigenen Kapitalreserven, auch wenn dies unter Umständen mehr Zeit in Anspruch nimmt. Als CEO hat man es nicht leicht ...
Ich hab mir das Spiel jetzt auch zugelegt Was muss ich einstellen, dass meine Konkurrenten nicht meine Produkte kaufen können? Hab in allen Fabriken den "Internal Sale" Button gedrückt, aber mein Konkurrent kauft immer noch einen großen Teil meiner Produkte und hat damit sogar mehr Marktanteil als ich
In den Optionen gibt es oben links im Bildschirm die Auswahlt Default Internal Sales. Das solltest du auf On stellen. Stellt man es erst im Spiel um kann es sein, dass je nachdem wie viele Tage vergehen, doch ein Konkurrent gekauft hat.
HMB Global. Aufstrebendes und modernes Mode- und Zubehörunternehmen. In nur vier Jahren hat es die kleine Firma aus Warschau zu einem weltweit vertretenden und etablierten Hersteller und Verkäufer gebracht. Mittlerweile sind gut 1.400 Personen im Unternehmen beschäftigt. Obwohl das Produktsortiment überschaubar ist, hat es HMB Global unter der Steuerung von Hans-Meyer Blomquist weit gebracht. Im letzten Quartal hat die Firma weitere Investitions- und Expansionspläne ins Spiel gebracht.
Entgegen der Markterwartungen hat HMB Global jedoch keine frischen Aktienanteile ausgegeben oder anderweitig Kapital eingeholt. Blomquist gab dazu in einer erst kürzlich veröffentlichten Erklärung ab, dass das Unternehmen mittlerweile groß genug ist um mit eigenen Mitteln weiterzuwachsen. Am Börsenmarkt kam diese Mittelung weniger gut an. Finanzinvestoren hatten sich durch eine neue Geldgeberrunde ein schnelleres Wachstum erhofft. Der Aktienpreis ist somit in den letzten drei Monaten von knapp 39 US$ auf 24,48 US$ abgestürzt.
Die Investoren fragen sich auch mittlerweile ob die konservative Politik nicht etwas mit dem vom SEC veröffentlichen Untersuchungsreport zu tun hat. Die SEC ist der Meinung dass die im letzten Jahr stattgefundenen Kurzssteigerungen auf massive Aufkäufe der eigenen Aktie durch HMB Global zurückzuführen ist. Der Finanzchef von HMB Global musste mittlerweile das Unternehmen verlassen. Ihm droht aufgrund der Spekulation eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr und eine Geldstrafe von knapp 2 Mio US$.
Hans-Meyer Blomquist kommt in dem Bericht nicht gut weg. Fehlende Führung und Kontrolle werden dem Unternehmenschef vorgeworfen. Blomquist konnten jedoch keine Unstimmigkeiten nachgewiesen werden, da auch bis zu letzt alle seine Aktienoptionen an langfristige Vertragsziele gebunden sind. Er scheint somit keine weiteren Folgen der Aktienmanipulation befürchten zu müssen.
Schon zu Beginn des letzten Quartals wurde in Miami ein neues Kaufhaus eröffnet. Blomquist hat dieses mit eigenen Mittel finanziert. Das Kaufhaus im Zentrum der Stadt ist vollends ausgelastet. In einem weiteren Geschäftsviertel im Norden der Stadt errichtet er für knapp 8 Mio US$ eine neue Einkaufsmeile. Hier werden zunächst die begehrten Lederjacken angeboten. Blomquist rechnet damit dass auch dieses Kaufhaus an seine Kapazitätsgrenzen gelangen wird.
Am Ende des Quartals ist die Vermutung bestätigt wurden. Das Wachstum geht rasant weiter. Bereits drei Sales Units sind ausgelastet. Die Marktanteile im Produktsegment beträgt in Miami beinahe 50 %. Der Umsatz zieht weiter an.
Durch das neue Kaufhaus und dem Ausschöpfen aller Kapazitäten der bestehenden Häuser konnte das Umsatzvolumen der Lederjacken um fast 14 Mio US$ gesteigert werden.
Die Zahlen zum Jahrsabschluss sind solide. Zwar bewegt sich das Unternehmen am unteren Bargeldniveau, die starke Position von HMB Global am Markt lässt jedoch keine Gefahr aufkommen, dass die Firma in die roten Zahlen rutschen könnte.
Ein Blick auf die Unternehmensziele zeigt, dass sowohl der Gewinn als auch Umsatz kurz vor der Zielerreichung stehen. Die größte Distanz ist noch beim Umsatz zu sehen. Ob hier neue Kaufhäuser für Lederjacken den erwarteten Vortrieb leisten können ist fraglich. Jedoch sollte die Gewinnerreichung damit sicher sein.
HMB Global wird beginnend mit dem neuen Geschäftsjahr nur noch halbjährliche Berichte veröffentlichen. Im nächsten halben Jahr stehen neben der möglichen Rückzahlung der Kredite vor allem die Errichtung eines eigenen Forschungszentrums für Lederhandtaschen an. Das Produkt wird seit längeren als geeigneter Kandidat für die Erweiterung des Sortiments betrachtet. Darüber hinaus sollen auf den bestehenden Märkten der Absatz der Lederjacken ausgereizt werden. Die Fabrik in Warschau ist gerade einmal zur Hälfte ausgelastet. Die Marktanteile in Seoul und Paris trotz riesiger Kundennachfrage gerade einmal bei 10 %.
Die konservative Geldpolitik wird das Wachstum jedoch deutlich abkühlen. Der positive Nebeneffekt ist, dass der Aktienkurs dadurch sinkt. Hans-Meyer Blomquist hat dadurch die günstigere Rückkaufgelegenheit der Unternehmensanteile.
Die jährliche Produktforschung ist zu ihrem Ende gekommen. Die Forschung für die Lederhandtaschen zieht aus. Pullover rutschen an ihre Stelle der langfristigen Produktentwicklung. Für die Lederhandtaschen wird eine separate Anlage in der Nähe gebaut. Das Bargeld hätte ebenso gut in einem Kaufhaus angelegt werden können, um jedoch konkurrenzfähig bei den Handtaschen zu sein muss vor allem die Produktionstechnik nachziehen. Die Konkurrenz besitzt hier bereits eine Technik von 153.
Da die erste Lederjackenfabrik nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten kann, wird eine zweite neben dem bestehenden Gelände errichtet. Das Kaufhaus in Miami wird sein Sortiment ab sofort von der zweiten Fabrik beziehen und somit den Produktionsdruck von der ersten nehmen die mittlerweile überbucht wurde.
Noch am Ende des ersten Halbjahres konnten die Unternehmensziele erfüllt werden. Wie man sieht erwirtschaftet HMB Global fast 15 Mio US$ mehr Gewinn als von den Investoren gefordert wird.
Die neuen Ziele sind zum Teil bereits erreicht. Der bestehende Gewinn soll gehalten werden. Der Umsatz soll ausgebaut werden. Das schwierigste Ziel ist jedoch Marktführer im Produktsegment der Bekleidungsindustrie zu werden. Zu diesem Segment gehören Segment gehören Blazer, Lederjacken, Jeans und Pullover. Abgesehen von den Lederjacken haben wir noch keins davon am Markt. Umso dringlicher wird es dass wir eine solide Einkommensstruktur aufbauen um Färbemittel produzieren zu können. Die Färbemittel sind das mit Abstand teuerste Halbgut welches wird jedoch für alle drei verbleibenden Produkte benötigen.
Im ersten halben Jahr konnten die Marktanteile für Lederjacken weltweit auf die Hälfte gesteigert werden. Der Umsatz wächst somit auf 73 Mio US$ an. Langfristig gesehen besteht die Chance dass die Jacken die Ledergeldbörsen beim Umsatz ablösen werden.
Bitter ist für Blomquist der Umstand dass die Kredite sich verteuert haben. Die Zentralbank hat den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Die Zinsen steigen also. Im Moment wird das Bargeld der Firma jedoch für dringendere Investitionsmöglichkeiten benötigt.
Im laufenden Jahr hat das Unternehmen bereits 32 Mio US$ Gewinn erwirtschaftet. Das sind 8 Mio US$ mehr als im gesamten letzten Jahr. Mit dem Geld hat HMB Global bereits ein neues Forschungszentrum und eine neue Fabrik eröffnet. Das nächste Investitionsobjekt ist ein Kaufhaus in der Innenstadt von Paris um mehr Lederjacken absetzen zu können. Die Stadt ist aufgrund der hohen erzielbaren Preise für die Lederjacken besonders interessant. Leider wird der ins Auge gefasste Bauplatz jedoch auch fast 15 Mio US$ kosten. Es muss also noch ein wenig gespart werden.
Jedes weitere Kaufhaus jedoch wird den Gewinn weiter ankurbeln. Auch wenn als nächstes die Marktführerschaft bei der Bekleidung angestrebt werden soll, sieht Blomquist nicht von seinem nächsten großen Ziel ab. Die Lederhandtaschen müssen einfach mit auf den Markt gebracht werden. Die einfache Produktion und der trotz Konkurrenz noch freie Markt, ist einfach zu lukrativ. Das Ziel wird aber dieses Jahr wohl nicht mehr gelingen. Denn nach dem Pariser Kaufhaus muss noch ein weiteres in Seoul und eventuell noch ein weiteres in Warschau errichtet werden.
Eine neue Farm wird in Warschau errichtet. Die bestehende Rinderfarm für die Lederproduktion ist bereits zu 3/4 ausgelastet. Daher wird rechtzeitig die zweite Farm errichtet um das Personal weiterzubilden um für halbwegs brauchbare Qualität bei der Verarbeitung zu erreichen.
Als nächstes wird in Paris ein zweites Kaufhaus für die Lederjacken eröffnet. Der Preis fällt mit circa 12 Mio US$ etwas niedriger aus als geschätzt, musste aber dennoch lange angespart werden.
Kaum einen Monat später ist das Kaufhaus bereits komplett ausgelastet und erwirtschaftet Gewinn. Mit dem zweiten Kaufhaus erreichen wir in Paris gerade einmal eine Marktsättigung von ca. 50%. Es lohnt sich also wahrscheinlich noch ein drittes zu eröffnen. In Miami lohnt sich kein drittes Kaufhaus mehr. Mit zwei Kaufhäusern befindet sich der Marktanteil von HMB Global dort bei mehr als 80 %.
Einen weiteren Monat später haben wir genug Kapital um ein zweites Lederjackenkaufhaus in Seoul zu eröffnen. Damit haben die "Big Three" alle zwei Kaufhäuser für das Produkt.
Auch hier rechnet sich das neue Gebäude bereits nach einem Monat. Da in Seoul Lederjacken jedoch nicht ganz so gewinnbringend wie in Paris oder Miami verkauft werden können, fällt die Gewinnmarge geringer aus.
Am Ende des dritten Jahres haben die Lederjacken zu den Geldbörsen aufgeschlossen. Sie werden vom Umsatz her noch anwachsen können. Über alle Städte hinweg betrachtet haben wir gerade einmal die Hälfte des Marktes gesättigt. Das bedeutet jedoch nicht dass noch doppelt so viel Gewinn zu erwarten ist. Die bedeutenden Märkte sind bereits erschlossen. In Paris und Warschau gibt es auf jeden Fall noch Wachstumsmöglichkeiten. Ob sich in Seoul noch ein drittes Kaufhaus rechnet, wird das nächste Quartal zeigen.
Der Aktienpreis geht mittlerweile durch die Decke. Mit über 91 US$ konnte der Börsenwert binnen eines Jahres mehr als verdreifacht werden. Die Marktkapitalisierung wurde verdoppelt und beträgt nun 559 Mio US$.
Im internationalen Vergleich ist HMB Global aber ein kleiner Fisch. Lediglich bei der Kredithöhe haben wir Platz 1. Das ist weder besonders erstrebenswert noch sagt es etwas über unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aus. Die Years of Operation sind mit 8 Jahren leider nicht ganz richtig. Richtig ist das HMB Global seit 1990 besteht. In diesem Szenario mussten wir aber ganze fünf Jahre warten und der Konkurrenz Vorsprung gewähren. Somit sind wir eigentlich erst drei Jahr effektiv im Spiel.
Wie man sehen kann ist insbesondere Circle Cross mit einem Gewinn von satten 947 Mio US$ im letzten Jahr an der oberen Spitze. Das Unternehmen bietet dutzende Produkte an, stellt jedoch nichts selbst her. Das Unternehmen besitzt "lediglich" 52 Warenhäuser in denen zugekaufte Produkte weiterverkauft werden. Reines Reselling kann also auch sehr gut funktionieren.
Im nächsten halben Jahr soll der Markt für Lederjacken so profitabel wie möglich gesättigt werden. Mit den neuen Umsatzquellen scheint auch die Produktion von Ledertaschen finanzierbar und greifbar nah.
Da die zweite Fabrik ebenfalls ausgelastet ist, wird eine dritte errichtet. Zusammen mit der später errichteten Fabrik für die neuen Ledertaschen ergibt sich in Warschau folgendes Bild. Die zweite Lederfarm musste früher als gewollt in Anspruch genommen werden. Der plötzliche Anstieg bei der Nachfrage von Lederjacken hat die erste Farm komplett ausgelastet. Zudem müssen die neuen Ledertaschen ebenfalls mit Material versorgt werden.
In Warschau wird ein zweites Kaufhaus für die Lederjacken errichtet. Es wird zwar profitabel doch der Markt ist bereits gesättigt. Das Kaufhaus bleibt also zu zwei dritteln leer.
Schlimmer sieht es in Paris aus. Das dritte Kaufhaus für Lederjacken findet keinerlei Absatz. Auch hier ist der Markt komplett gesättigt.
Das dritte Kaufhaus in Seoul. Der Absatz läuft nur schleppend an. Theoretisch gibt es noch 25 % am Markt die wir für uns erobern können.
Der neue Renner müssen die Ledertaschen werden. Das erste Kaufhaus wird in Miami errichtet. Die Gewinnspanne bei den Ledertaschen ist wahnsinnig hoch, jedoch mit entsprechenden Produktionskosten verbunden.
Die neue Produktübersicht von HMB Global. Das Wachstum bei den Lederjacken ist kaum auf die neuen Kaufhäuser zurückzuführen, sondern darauf dass es sich hierbei um einen rollierenden 12 Monatswert handelt. Das erste Mal sehen wir nun die den Umsatz und den Gewinn bei einem Marktanteil von mindestens 50 %. Ich bin gespannt wie sich der Wert im nächsten Jahr präsentieren wird.
Noch besitzen wir gerade einmal einen Marktanteil von 4 % bei den Ledertaschen. Eine aggressive Expansion soll jedoch Abhilfe schaffen. Leider ist der Markt bereits zu 71 % weltweit gesättigt. Letztes Jahr lag der Wert noch bei 50 %. Hoffentlich ruiniert der Wettbewerb nicht die Gewinnmargen.
Ein Überblick über unsere Marktanteile. Wie man sieht sind in letzter Zeit alle Umsätze eingebrochen. Weltweite Rezension? Und in der Tat ein Blick auf die Ökonomiedaten verrät dass wir uns mitten in einer Rezession befinden. Das BIP ist seit dem letzten Jahr um 1.85 % gesunken. Das schmälert leider empfindlich unsere Einnahmen, da die Konsument zuerst bei unseren Produkten sparen (Necessity Index gerade einmal bei 30 %), wirkt sich der Umstand besonders stark auf HMB Global aus.
Der letzte Blick richtet sich auf unseren neuen Markt in Miami. Einen alten Rivalen, die IQ Company kennen wir bereits. Circle Cross ist der größte Reseller der Welt. Auch hier kauft Circle Cross lediglich die von IQ Company hergestellten Waren ein und vertreibt diese. Genug um 20 % Marktanteil zu erlangen. Wie man leider sieht steigen unsere Ledertaschen wieder mit einer geringen Qualität in den Markt ein. Lediglich unsere gute Marke, aufgebaut bei den Ledergeldbörsen, macht uns wettbewerbsfähig.
Die Ledertaschen werden nun auch in Seoul und Paris verkauft. In Seoul gibt es jedoch Alarm durch unsere Analysten. Der Markt der Lederbreiftaschen hat sich in einen Verdrängungsmarkt gewandelt. In anderen Städten haben wir einen Anteil von mindestens 75 %. Bei der Vorlage der Verkaufszahlen fällt sehr schnell auf, dass Hexaturn Rotor einen unverhältnismäßig großen Anteil besitzt. Bisher hatte Hexaturn das Produkt von IQ Company gekauft und dann weiterverkauft. Nun jedoch scheint Hexaturn Rotor über einen Hochseehafen an einen weiteren Lieferanten gekommen zu sein.
Hexaturn kauft die Ware ironischerweise bei einem Hochseehafen in Warschau ein. Im Einkauf und mit den Transportkosten nach Seoul kostet es circa 46 US$. Verkauft wird das Produkt für 94 US$. Hexaturn verdient also gut daran. Uns eigenes Produkt wird in Seoul zur Zeit für 147 US$ verkauft. Herstellungs- und Transportkosten belaufen sich auf 91 US$. So billig wie Hexaturn können wir also kaum unser Produkt anbieten.
Jedoch werden wir die Verkaufspreise senken müssen um nicht weiter Boden in Seoul zu verlieren.
Zwar sind die Lederhandtaschen mehr als vier Monate am Markt, der Umsatz wächst jedoch nur langsam an. Grund dafür könnte die geringe Qualität des Produktes im Vergleich zur Konkurrenz sein.
Mit dem Ende des Jahres 1999 hat das Unternehmen einer seiner erfolgreichsten Jahre hinter sich gebracht. Der Start in das neue Jahrtausend beginnt voller Zuversicht und mit einem grundsoliden Unternehmen. Im letzten Jahren konnten wir uns Vermögen, allen voran durch Grundstückskäufe für Kaufhäuser, um mehr als 45 Mio US$ ausbauen. Zudem hat Blomquist allein im letzten Jahr 17 Mio US$ an Kreid zurückgezahlt.
Darüber hinaus hat HMB Global im letzten Jahr einen Reingewinn von 58 Mio US$ erwirtschaftet. Zwar stellt das Unternehmen damit noch einen kleinen Fisch im internationalen Gewässer dar, doch die Pläne sind die eines Großen.
Neben dem weiteren Ausbau der Marktanteile bei den Lederbeuteln, steht allen voran die Finanzkonsolidierung im Vordergrund. Dazu gehört das Abbezahlen der Kredite, aber auch das Ansparen von Barreserven für den nächsten großen Schritt: Färbemittel. Dazu braucht es ein Öl- und ein Vorkommen von chemischen Mineralien. Das günstigste Ölvorkommen in Paris schlägt mit circa 66 Mio US$ zu Buche. Das günstige Mineralienvorkommen mit 86 Mio US$. Unter Berücksichtigung der Gewinne aus dem letzten Jahr bräuchten wir drei Jahre um diesen Wert zu erreichen.
Bei diesem Zeithorizont sind aber die notwendigen Ausgaben für die Kreditrückzahlung und neuen Kaufhäuser für Lederbeutel nicht mit eingerechnet. Gleichzeitig könnte der Gewinn durch den größeren Absatz bei den Beuteln für mehr Gewinn sorgen.
In Warschau wird das letzte Kaufhaus für die Lederbeutel errichtet. Nicht einmal 4,5 Mio US$ kostet dies. Allerdings können wir nur begrenzt wettbewerbsfähig agieren. Unsere eigenen Kosten liegen bei 233 US$. Die Konkurrenz verkauft hier Exemplare für 198 US$. Das verantwortliche Unternehmen für diese Billigwaren ist Light Works. Light Works produziert lediglich die Ware verkauft sie aber nicht selbst. Sowohl Hexaturn Rotor und Circle Cross, beide bekannt für ihr notorisches Reselling beziehen von Light Works.
Ein Blick auf die produktspezifischen Umsatz und Gewinnzahlen lässt für den Ledergeldbörsen Markt das Schlimmste vermuten. Durch lokale Preiskämpfe ist HMB Global gezwungen in fast allen Städten die Verkaufspreise zu senken um mithalten zu können. Der Umsatz bricht damit um mehr als 40 % ein.
Lediglich auf unserem Lederjackenmarkt haben wir noch keine Konkurrenz und können satte Gewinne abschöpfen. Bei den anderen beiden Lederprodukten wird uns das Leben aber unnötig schwer gemacht. Diverse Hersteller und Reseller drücken hier die Preise oder sind in der Lage deutlich bessere Qualität als wir selbst herzustellen. Auf beiden Märkten ist in absehbarer Zeit keine Entlastung zu sehen.
Erfreulich hingegen sind andere Zahlen. In der ersten Hälfte des Jahres haben wir 54 Mio US$ Reingewinn erwirtschaftet. Gerade einmal vier Millionen US Dollar unter der Zahl des gesamten letzten Jahres.
Und auch an den Finanzmärkten gab es Erlösung. Die Zentralbank hat den Leitzins auf 3,00 Prozentpunkte gesenkt. Die Wirtschaft befindet sich zwar noch immer in einer Stagnation, aber zumindest der Abschwung hat aufgehört. In den Graphen des dritten Bildes kann man jedoch gut sehen, dass dieser Abschwung uns Geld gekostet hat. Auf allen Märkten brachen dadurch circa 33 % der Umsätze weg. Dementsprechend weniger waren auch unsere Fabriken ausgelastet. Viele Investitionen die wir für die Kapazitätssteigerung vor der Rezession getätigt haben, sind bisher noch nicht wirklich zum Zuge gekommen und haben lediglich Kosten verursacht.
Hoffentlich erholt sich die Wirtschaft bald wieder auf das Vorkrisenniveau. Nur dank der Lederjacken hat HMB Global diesem Sturm so gut getrotzt. Operativ konnten wir dadurch zulegen und die Kreditverbindlichkeiten auf 10 Mio US$ senken.
Wir errichten ein Forschungszentrum für die Blazer. Bisher gab es noch keinerlei Forschung zu dem Produkt. Wir benötigen es jedoch um das Unternehemnsziel, Branchenerster bei den Bekleidungsstücken zu werden, erreichen zu können. Zudem wurden gerade eben alle ausstehenden Kredite zurück bezahlt. Das Unternehmen arbeitet nach mehr als sechs Jahren somit das erste Mal schuldenfrei.
Nur wenige Tage später wird ein eigenes Forschungszentrum für die Farbstoffe errichtet. Zwar spielt das Halbgut nur eine geringe Rolle bei unserer weiteren Produktion, da die Qualität von Farbstoffen die Qualität der betroffenen Endprodukte zu nicht mehr als 10 % beeinflusst, aber auch diese 10 % sollten nicht allzu weit unter dem Durchschnitt liegen.
Nach Ablauf des Jahres kann man erfolgreich auf die Zahlen zurückblicken. Alle Märkte sind wieder am Wachsen. Das BIP ist im letzten Jahr um fast 4 % angestiegen. Dies erkennt man auch sehr gut an den Umsatzzahlen der Märkte. Allen voran die Lederjacken haben sich wieder erholt. Im Moment sieht es sogar so aus als könnte das Wachstum sogar andauern.
Bei der Ledergeldbörse hat eine Konsolidierung stattgefunden. Im harten Preiskampf konnten wir uns gegen IQ Company und Hexaturn Rotor behaupten.
Auch bei den Ledertaschen konnten wir Zuwächse verzeichnen.
Unser Vermögen ist in dem Jahr um weitere 96 Mio US$ angewachsen. Neben den Wertsteigerung der Grundstücke nach der Finanzkrise, haben wir allen voran beim Bargeld zugelegt. Das könnte sich nächstes Jahr schon wieder geändert haben, wenn die benötigten Ölvorkommen und chemischen Mineralien erschlossen wurden.
Das Jahr 2000 war das bisher erfolgreichste Jahr. Mit insgesamt 141 Mio US $ haben wir den Reingewinn zum Vorjahr fast verdreifachen können. Allen voran die gute Konjunktur und unser de facto Monopol bei den Lederjacken machten die möglich.
Das Ziel ist weiterhin klar: Sparen. Sobald möglich werden die Gelder für die Errichtung der Farbstoffherstellung ausgegeben. Zu allererst sollen Jeans produziert werden. Diese brauchen lediglich Textilien und Farbstoffe. Im Moment gibt es auf diesem Markt einen Mitbewerber Hyper Power. Ein nicht zu unterschätzender Konkurrent mit mehr als 400 Mio US$ Gewinn im letzten Jahr.
Eigentlich stammt das Unternehmen jedoch aus der Unterhaltungsindustrie. Die größten Umsätze macht Hyper Power mit Handheld- und stationären Spielekonsolen.
Während HMB Global weiter Barreserven anspart, wird dennoch eine weitere Ledertaschenfabrik errichtet um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Nach Ende des 3-Jahres-Forschungsprojekts für die Pullover, ziehen diese aus der Misch-R&D-Einrichtung in ein eigenes Gebäude nebenan.
Am Ende des Jahres ist es dann endlich soweit. In Miami wird die Konzession zum Abbau von chemischen Mineralien erworben un eine Mine errichtet. In Paris wird die Erlaubnis für die Ölförderung erworben und eine Raffinerie gebaut. Beide Projekte haben HMB Global gute 180 Mio US$ gekostet. Die größte Investition bisher.
Das laufende Jahr endet. HMB Global ist abermals gewachsen. Im letzten Jahr konnten 151 Mio US$ als Gewinn verbucht werden. Idealerweise wird der Wert im Jahr 2002 durch die Jeansverkäufe weiter steigen. Allerdings werden die Jeans zunächst erst einmal die laufenden Kosten für die Färbemittelproduktion decken müssen.
Der Umsatz der Lederjacken ist weiterhin das primäre Standbein von HMB Global. Leider genießt das Unternehmen keine Vormachtsstellung mehr auf diesem Markt. Hyper Power, das Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie, überschwemmt den Markt in Seoul mit Billigware. Damit konnte die Firma aber schon einen Anteil von mehr als 25 % erreichen. Im Moment wird noch kein Preiskampf eingeleitet. Hyper Power verkauft das Produkt für 74 US$, während wir Lederjacken in Seoul um 200 US$ verkaufen. Die Lederjacken und das Leder für dieselben wird vor Ort in Seoul produziert. Die Textilien bezieht Hyper Power von einem internationalen Anbieter über den Hochseehafen in Miami.
Hyper Global ist somit in der Lage das Produkt für circa 50 US$ zu fertigen, während wir das Produkt in Warschau für günstige 25 US$ herstellen. Zusammen mit den Frachtkosten kommen wir auf circa 35 US$. Wir liegen zwar unter der Konkurrenz, aber die Gewinnmarge soll so lange wie möglich aufrecht erhalten werden, vor allem da das Produkt im Moment unsere Kassenschlager ist.