Ein Blick nach Warschau. In diesem Kaufhaus muss nichts geändert werden. Die einzige Sales Unit ist gerade einmal zur Hälfte ausgelastet. Mittlerweile stellt sich die berechtigte Frage ob Blomquist richtig handelte, als das Kaufhaus in Warschau eröffnet wurde. Das Kaufhaus macht ein Verlust von 500.000 US$ pro Monat und vermiest somit zusätzlich die Zahlen. Ob sich der Aufbau der Marke in Warschau sich langfristig rechnen kann, bleibt noch offen. Im Moment bleibt das Kaufhaus jedoch noch offen. Sollte sich jedoch bis zur Mitte des nächsten Jahres keine Besserung eingestellt haben, muss man wirklich darüber nachdenken das Haus zu schließen bis die Unternehmenszahlen solche strategischen Entscheidungen besser zulassen.
In Miami wird ebenfalls der Verkauf erweitert. Hier stehen jedoch noch Kapazitäten zur Verfügungen da die Nachfrage mit drei Sales Units gedeckt werden kann.
HMB Global, Third Quarterly Report, Q3 1995
Sehr geehrte Damen und Herren,
das dritte Quartal unterstreicht den Erfolg bei der Einführung der Marke Luxor in den Märkten. Der Verkauf musste erweitert werden um der Nachfrage gerecht zu werden. Damit konnten wir in allen Märkten weiter Anteile gewinnen. Der problematische Markt in Warschau muss weiter beobachtet werden. Die Geschäftsführung zieht in Erwägung den Verkauf einzustellen, sollten die getroffenen Maßnahmen zur Kostenreduzierung, zusammen mit möglichen Absatzsteigerungen nicht zu einer positiven Änderung führen.
Es ist immer noch das Ziel dieses Geschäftsjahr den Verlust auf 10 Mio US $ zu begrenzen. Im Moment steht der Verlust bei 10,9 Mio US $ (Im Bild unten in der Mitte zu sehen, die rote Zahl neben Profit). Ebenfalls im Bild ist jedoch zu erkennen dass die roten Balken deutlich kürzer geworden sind. Der monatliche Verlust konnte im dritten Quartal fast komplett gestoppt werden.
In Seoul besitzen wir mittlerweile einen beachtlichen Marktanteil. IQ und Haxtor haben nur noch einen verschwindend geringen Einfluss auf dem Markt. Diese Anteile haben wir uns aber mit Preisdumping erkauft, erlaubt uns aber eventuell Preisanpassungen im vierten Quartal.
Dasselbe Produkt auf dem Problemmarkt in Warschau. Zwar besitzen wir hier fast ein Viertel des Marktes, man sieht jedoch dass IQ und seltsamerweise vor allem der Reseller Hexaturn noch große Anteile besitzen. Zu erklären ist dies mit der besseren Lage des Hexaturn Kaufhauses (leider nicht zu sehen). Hexaturn besitzt ein Kaufhaus mit einem 54er Index auf den Kundenverkehr. IQ hat einen Index von 45 und liegt in einem bevölkerungsärmeren Stadtteil.
Auch Paris ist mittlerweile ein Erfolgsmarkt. Ebenfalls durch Preisdumping erkauft. Gut zu sehen im Bild ist auch dass wird eine Markenloyalität von -5 besitzen (unten in der Mitte des Bildes unter Brand). Das bedeutet dass wir es tunlichst vermeiden sollten unser Produkt allzu voreilig zu verteuern bevor es besser wird, da die Kunden schnell zu anderen Anbietern wechseln werden. Das hängt vor allen mit der niedrigen Qualität zusammen und kann nur langsam durch Marketing verändert werden.
Der große Durchbruch ist jedoch in Miami passiert. Hier konnten wir fast alle Anteile für uns gewinnen. Die QI Company ist frast vom Markt verdrängt. Seltsamerweise möchte man sagen, immerhin legt man in Miami Wert fast zu 38 % Wert auf die Qualität. Aber die Verdrängung durch unseren unschlagbaren Preis kann auch die Modesociety in Miami wohl nicht widerstehen.
Noch einmal im Bild der aktuelle Umsatz und Gewinn unserer Kaufhäuser. Leider auch zu sehen, jedes Kaufhaus macht Verlust im Monat. Die Hoffnung muss sein im letzten Quartal bei der Marke zulegen zu können um die Preise anheben zu können. Ansonsten bedarf es wohl einem Krisenmeeting wie es mit dem Unternehmen weiter gehen kann.
Nun folgt der Besitz für unsere eifrigen Investoren. Besonders unschön die rote Zahl bei Total Earnings. Zwar sieht man den Börsenwert auf dem Bild nicht, aber man kann daran erahnen dass dieser abgestürzt sein muss.
Die für Blomquist wichtigeren Zahlen für die Entscheidungen des operativen Tagesgeschäfts sind jedoch zur Zeit ganz andere als die Unternehmenswerte an der Börse. Wie bereits angemerkt könnte die Firma das Ziel verfehlen den Verlust dieses Jahr auf 10 Mio US $ zu begrenzen. Im Moment ist das Ziel um 10 % verfehlt. Im Bild erkennt man sehr gut dass es die 10 Mio US $ sind die uns das Marketing in diesem Jahr schon gekostet hat. Zu sagen dass man das Budget auf null herunterfahren sollte um somit auf eine schwarze null zu kommen wäre eine Milchmädchenrechnung. Das Marketing ist mittelfristig neben dem Preis der einzige Faktor der uns wettbewerbsfähig bleiben lässt, da die Qualität der Produkte nur langsam gesteigert werden kann.
Nun sieht man wieso fast 7,5 Mio US $ den Investoren verloren gegangen ist. Im Gegensatz zum letzten Quartal ist unser Aktienpreis von über 7 US$ auf 5,3 US $ zusammengeschrumpft. Die Analysten strafen unsere Unternehmenszahlen hart ab. Da auch Blomquist noch ein Drittel an der Firma hält ist er natürlich selbst an dem Erfolg des Unternehmens interessiert. Er hofft jedoch dass sich dieses Bild im nächsten Jahr schon geändert hat.
Zum Schluss noch der Vergleich der Marktanteile beim Verkauf der Lederbrieftaschen zwischen HMB Global, IQ Corporation und Hexaturn Rotor. Dafür dass wir noch nicht einmal ein ganzes Jahr am Markt tätig sind haben wir das Feld gut aufgerollt. Leider auch zu sehen, dass wir durch die Fixkosten und Preispolitik selbst mit einem höheren Umsatz nicht ganz so viel Gewinn erwirtschaften konnten wie die IQ Corporation.
Damit endet das dritte Quartal. Im vierten Quartal kann noch die Optimierung des Layouts in den Kaufhäusern erfolgen. Ansonsten bleiben hoffentlich Möglichkeiten bei der Preisgestaltung die sich ergeben könnten, sobald wir ein besseres Markenrating in einzelnen Städten erreicht haben. Von Warschau sollte man sich nicht zu viel erhoffen, außer das er der Grund sein könnte wieso der Verlust nicht effektiv begrenzt werden kann. Natürlich sind auch die anderen Kaufhäuser in Seoul, Paris und Miami noch nicht profitabel, aber konnte ein beachtliches Wachstum erzielt werden.
Das letzte Quartal wird also noch einmal einmal spannend. Kann Blomquist den Verlust auf 10 Mio US $ begrenzen? Wie wird die Aktie am Ende des Jahres stehen? Und kann das nächste Jahr wirklich erfolgreicher als das erste werden? Immerhin wird es keine einfachen Möglichkeiten mehr geben an frisches Kapital zu gelangen. All das und viel mehr in der nächsten Episode von CapLab!
Geändert von PaulLloyd (07. Mai 2016 um 11:38 Uhr)
Ein eigener Launcher??? Für solch ein Nischen Produkt? Dazu nicht auf Steam, nur im Bundle, ...
Da machen die eine klasse Simulation über Vertrieb und Prooduktion, versagen aber beim Vertrieb des egienen Produkts völlig. Naja wenn die mein Geld nicht wollen
Werde dann weiterhin mitlesen, spart den ganzen Ärger!
Ja schon sehr merkwürdig. Hier einmal ein Screenshot vom Launcher. Mich hatten sie ja schon mit dem Fenstertitel "Untitled Document" und dem guten alten OCX IE Control.
Das letzte Quartal. Schadensbegrenzung. Das Layout in Seoul und Paris wird optimiert. Da in beiden Kaufhäusern eine Advertising Unit ist, lassen sich so maximal 5 statt 4 Sales Units unterbringen.
Als nächstes wird der Verkaufspreis der Ledergeldbörsen in Miami angehoben. Der neue Preis ist 114 anstatt 111 US$. Mein Ziel ist es mit dem neuen Preis nicht mehr als zwei Punkte im Produktrating als die Konkurrenz zu fallen.
Ein Blick in das Forschungszentrum. Es ist ungefähr Halbzeit und innerhalb des nächsten halben Jahres können wir mit einer besseren Produktion bei den Geldbörsen rechnen.
Der Rest des Quartals läuft eher passiv. Die Preise werden angepasst sobald es möglich ist.
HMB Global, Fourth Quarterly Report, Q4 1995
Sehr geehrte Damen und Herren,
das letzte Quartal in unserem ersten Jahr lässt einen optimistischen Ausblick in die Zukunft zu. Zu aller erst die schlechten Nachrichten. Das ambitionierte Ziel den Verlust im ersten Jahr auf 10 Mio. US$ zu begrenzen ist uns nicht gelungen. Jedoch konnten wir im letzten Quartal das erste Mal einen operativen Gewinn verzeichnen. Der Abwärtstrend ist also gestoppt. Luxor ist ein echter Erfolg und besitzt in allen wichtigen Städten einen Marktanteil von mindestens 50 %.
Die Kaufhäuser bewegen sich auf die Gewinnzone zu. Selbst das Kaufhaus in Warschau liegt nur noch knapp unter der Gewinnzone. Die Zuwächse sind hier jedoch nicht so merklich wie in den anderen Städten, da nicht nur der Markt kleiner ist, sondern auch die Preissteigerungsmöglichkeiten geringer ausfallen.
Die Aktie sackt an der Börse noch weiter ein. Im Moment noch kein Problem, auch wenn Blomquist das erste Jahr erfolgreicher abgeschnitten hätte.
Ende Februar wurde eine Weiterbildung in den Warschauer Kuhställen beendet. Die Kühe haben nun eine höhere Qualität. Damit auch das Leder. Das wird unseren Produkten bereits in kürze zu besserer Qualität verhelfen.
Auch die Baumwolle wird auf den Feldern ausgebracht. Ob wir noch dieses Jahr neue Produkte einführen können ist fraglich, da wir dazu weiteres Kapital benötigen um die Fabriken und allen voran Kaufhäuser zu errichten.
Darüber hinaus wurde Ende März die Forschung beendet. Die Produktionstechnik für unsere Lederbrieftaschen liegt nun bei 31.
Wird eine Produktionstechnologie verbessert wird diese nicht automatisch eingeführt (kann jedoch zu eingestellt werden). Die bestehenden Manufacturing Units müssen auf die neue Technik aufgerüstet werden. Dies bedeutet dass der gesamte Weiterbildungsgrad der aufgewerteten Unit verloren geht. Im Bild ungefähr ein viertel der Manufacturing Unit.
Da sich das erste Quartal aber schon wieder dem Ende zuneigt, wird die Verbesserung sich erst im zweiten Quartal bemerkbar machen.
HMB Global, Fifth Quarterly Report, Q1 1996
Sehr geehrte Damen und Herren,
das erste Quartal war äußerst erfolgreich und soll bereits stellvertretend für das gesamte Jahr stehen. Wir konnten unseren Nettoverlust auf 6 Mio US$ drücken und haben somit alleine in den letzten drei Monaten fast 5 Mio US$ Gewinn erwirtschaftet. Darüber hinaus wird in absehbarer Zukunft ein Upgrade der Luxor-Produktpalette stattfinden. Der Absatz der Ledergeldbörse wird sich dadurch weiter verbessern und das Unternehmen auf ein solides Fundament stellen.
Ohne neue Preisanpassung für die verbesserten Produkte bewegen sich alle Kaufhäuser knapp unter der Reingewinnzone. Im zweiten Quartal sollte damit die gesamte Produktionskette der Geldbörsen profitabel arbeiten. Im Moment tut dies nur die Farm und die Fabrik (durch unternehmensinterne Wertsteigerung und Verkäufe).
Zum Schluss noch einmal zum Vergleich unsere Marktdominanz bei den Ledergeldbörsen. Mittlerweile setzen wir mehr als 52 Mio US$ pro Jahr mit dem Produkt um. Die Gewinnspanne beträgt immerhin fast 50 %.
Im zweiten Quartal beginnt HMB Global seinen ersten operativen Gewinn einzufahren. Blomquist hat die Nischenfirma mit einem relativ schlechten Produkt somit innerhalb von anderthalb Jahren zum Weltmarktführer für Ledergeldbörsen gebracht. Wie sagen erfolgreiche Manager dazu wenn sie zu ihrem Erfolg befragt werden? Es braucht nichts außer einer guten Geschäftsidee und 100 Mio US$. Blomquist startete HMB Global mit gerade einmal 96 Mio US$. Sozusagen erschwerte Bedingungen.
Zunächst einmal wird die Baumwolle geerntet. Innerhalb des letzten Jahres konnten die Crop Growing Units bereits Level 2 erreichen. Die eingefahrene Baumwolle hat somit keine 20er Qualität mehr, sondern eine 30er. Leider hat Baumwolle einen gerade einmal einen 2.5 % Einfluss auf unser neues Produkt: Lederjacken.
Lederjacken erhalten 50 % ihrer Qualität aus den Rohmaterialien. Dabei nehmen die Textilien 5 % ein. Der Rest kommt vom Leder. Bei den Textilien wiederum trägt die Baumwolle als Rohmaterial nur 50 % zum Qualitätslevel der Textilien bei. Der Rest geht alles auf die Produktionstechnologie.
Für die Lederjacken ist die Steigerung der Qualität der Baumwolle also uninteressant. Hoffentlich ist HMB Global jedoch bald in der Lage Produkte herzustellen die mehr davon profitieren werden. Zum Beispiel Jeans.
Zunächst wird eine Textilienfabrik errichtet. Die hergestellten Textilien haben eine Qualität von 24 und bewegen sich somit am unteren Ende des möglichen Spektrums. Wie bereits gesagt macht das glücklicherweise nur wenig aus.
Anschließend wird die Lederjackenfabrik errichtet. Dank unseres guten Leders und der gesteigerten Produktionstechnologie bei den Lederjacken liegt die Ausgangsqualität bereits bei 38 und ist somit bereits besser als die Qualität unserer Ledergeldbörsen mit dem QL (Quality Level) von 32.
Die Markteinführung der Lederjacken wird auf das dritte Quartal festgelegt.
Zunächst einmal die Basis unseres Erfolgs. Dank gesteigertem Qualitätslevel der Ledergelsbörsen war HMB Global in der Lage die Verkaufspreise auf allen Märkten anzupassen. Wie man sehen wurde im letzten Quartal eine Anpassung von allein 13 US$ vorgenommen (neuer Preis 134 US$, vormals 121 US$).
Selbst in Warschau konnten Anpassungen vorgenommen werden. Darüber wird mittlerweile in Warschau die Sales Unit in unserem Kaufhaus komplett ausgelastet. Die Schließung der Kaufhauses wurde also zunächst einmal abgewendet, auch wenn sich der Standort nicht annähernd mit den weiteren Städten messen kann. Die Preisanpassung beträgt 3.28 US$ (neu 99.89 US$, vormals 96.61 US$).
Die Preisanpassung in Paris beläuft sich auf 20 US$ (neu 140 US$, vormals 120 US$).
In Miami beträgt die Anpassung satte 30 US$ (neu 160 US$, vormals 130 US$). Damit ist Miami trotz des deutliche kleineren Absatzmarkts als in Seoul und Paris in der Lage beim Umsatz leicht mitzuhalten.
Ein Blick in die Umsatzzahlen der Kaufhäuser zeigt dass es mittlerweile alle in die Gewinnzone geschafft haben. Bis auf Warschau.
das zweite Quartal zeigt den Erfolg von HMB Global und unsere Stärke. Das Unternehmen arbeitet profitabel und mit der Erschließung neuer Märkte wird begonnen. Wir konnten die Fertigung unseres neuesten Produktes leicht mit unseren Barreserven ermöglichen. Die Markteinführung unserer neuen Modemarke Nemesis wird im dritten Quartal erfolgen. Beginnen werden wir dabei mit Lederjacken. In welchen Markt wir starten ist noch ein Geheimnis. Ich möchte allen Beteiligten an dieser Stelle meinen Dank aussprechen. Das letzte Jahr war nicht einfach, doch dieses Jahr wird unser Jahr, das Jahr für HMB Global!
Die Aktie wird auch wieder für Spekulanten interessant. Fünf Prozent der Firma werden nun von Rebecca S. Spake gehalten. Im Moment hält Blomquist die Entwicklung für risikofrei und sieht daher keinen Handlungsbedarf. Mittelfristig denkt Blomquist jedoch darüber nach Unternehmensanteile zurückzukaufen. Noch ist es günstig, da der Aktienpreis noch unter dem Ausgabepreis des letzten Jahres ist. Der Kauf der Anteile durch Blomquist fällt im Moment aus, da er als CEO im letzten Jahr auf sein Gehalt verzichtet hatte. Anmerkung: CEO Gehälter lassen sich erst nach Errichtung der Firmenzentrale auszahlen. Vielleicht einer der ersten Schritte im nächsten Quartal? Immerhin soll auch Blomquist vom Unternehmen profitieren.
Das dritte Quartal sollte eine Zerreißprobe für das junge Unternehmen sein. Das konnte Blomquist jedoch Ende Juli noch nicht wissen als die Unternehmensziele geprüft wurden. Die gesteckten Ziele sind kurz vor Erreichung.
Ein paar Tage später erfährt Blomquist zufälligerweise aus der Zeitung dass die Spekulation mit den HMB Global Papieren weitergeht. Die Aktie wird mittlerweile mit 8.74 US$ gehandelt und andere Unternehmen beginnen damit Anteile aufzukaufen. Blomquist ist schockiert. Er fürchtet sogar um den Einfluss auf die Firma. Im Moment werden noch 55 % der Firma durch Kleinanleger gehalten. Der Aktienpreis liegt über den Ausgabepreis von 7.74 US$ im letzten Jahr. Blomquist beschließt zur Wahrung eigener Interesse dass Aktien gekauft werden müssten.
Da die Firma jedoch nur über geringe Barreserven verfügt und damit maximal 7 % der Aktien zurückkaufen könnte, beschließt Blomquist einen unabgesprochenen Rückkauf durchzuführen.
Er nimmt im Namen der HMB Global einen neuen Kredit in Höhe von circa 24,5 Mio US$ auf. Damit er sich vor den Aktionären rechtfertigen kann, wird er von dieser Summe circa 10 Mio US$ zurückhalten um den Neubau eines Warenhauses zu finanzieren.
Mit dem zur Verfügung stehenden Geld beginnt er sofort Anteile aufzukaufen. Mehr als zwei Millionen Anteilsscheine werden von den privaten Kleinanlegern zurückgekauft. Um ehrlich zu sein hätte Blomquist gern noch mehr aufgekauft. Das Kreditlimit reicht jedoch nicht aus und ein weiterer Aufkauf und Barmittelverlust könnte das Unternehmen ungünstig in seinem Wachstum behindern.
Um die ungenehmigte Aktion zu rechtfertigen beginnt Blomquist damit die Markteinführung der Lederjacken vorzubereiten. Zunächst eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Märkte für die neue Marke Nemesis. Paris und Seoul stellen aufgrund der theoretischen Marktgröße mit 7 Mio US$, respektive 9 Mio US$ im Monat, geeignete Kandidaten dar. Blomquist entscheidet sich für Paris da der Verkaufspreis hier deutlich höher ausfällt als in Seoul.
Um das Kaufhaus errichten zu können muss Blomquiest jedoch weitere 3,5 Mio US$ aufnehmen da er die Bodenpreise in Paris unterschätzt hatte. Damit schmilzt der weitere mögliche Kreditrahmen auf circa 10 Mio US$ zusammen. Es darf nichts mehr schief gehen oder die Rückkaufaktion der Aktien war rausgeschmissenes Geld.